Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Aluminium wird oft als möglicher Verursacher genannt. Wie aber steht die aktuelle Forschung zu dieser Vermutung?

Hängt die Aufnahme von Aluminium mit der Entstehung von Brustkrebs zusammen?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht nach heutigem Forschungsstand keinen wissenschaftlich bewiesenen kausalen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und der Aufnahme von Aluminium.

Antitranspirantien unbewiesen unter Verdacht

Die Tumore in der Brust sitzen häufig nahe der Achselhöhle. Deswegen stehen Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen – anders als Deos – im Verdacht, Brustkrebs auszulösen. Aber auch in diesem Fall sieht das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) nach heutigem Stand keinen erwiesenen Zusammenhang – selbst bei direktem Kontakt kosmetischer Mittel mit der Haut.

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gilt grundsätzlich: Die Aufnahme von einem Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht in der Woche über die Nahrung ist gesundheitlich unbedenklich. Durch kosmetische Mittel wie zum Beispiel Antitranspirantien können wir zusätzlich Aluminiumverbindungen über die Haut aufnehmen. Wer die Gesamtaufnahme von Aluminium vor diesem Hintergrund reduzieren möchte, kann auf Antitranspirantien verzichten und auf Deodorants zurückgreifen, die keine Aluminiumsalze enthalten. Die bei weitem wirkungsvollste Reduzierung der Aluminiumaufnahme kann der Konsument jedoch über eine bewusste Ernährung erreichen.

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Fragen und Antworten

Brustkrebs

Hängt die Aufnahme von Aluminium mit der Entstehung von Brustkrebs zusammen?

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht nach heutigem Forschungsstand keinen wissenschaftlich bewiesenen kausalen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Brustkrebs und der Aufnahme von Aluminium.

Lösen Antitranspirantien Brustkrebs aus?

Tumore in der Brust sitzen häufig nahe der Achselhöhle. Antitranspirantien mit Aluminiumsalzen stehen daher im Verdacht, Brustkrebs auszulösen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht nach heutigem Stand aber keinen erwiesenen Zusammenhang.

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