Recycling

Aluminium wird recycelt, immer und immer wieder, ohne Qualitätsverlust. Großmutters alter Kochtopf steckt deshalb heute vielleicht in einem Leichtbausportwagen oder einem Windrad.

Was passiert mit Aluminium, das ich nicht mehr brauche?

Ob Aluminiumfolie, Verpackungen, Dosen oder Schalen - wenn wir Aluminium wegwerfen, denken wir, es sei Müll. Wir vergessen dabei jedoch oft, dass Aluminium nahezu vollständig recycelbar und somit wiederverwertbar ist. Aluminium ist also kein Müll, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Wertstoff, der nach abgeschlossenem Recyclingprozess ohne Qualitätseinbußen bei geringem Energieaufwand erneut genutzt werden kann.

Uraltes Aluminium

Wussten Sie, dass sich ungefähr drei Viertel des jemals produzierten Aluminiums aktuell immer noch in Gebrauch befinden? Und dass ein Großteil davon bereits mehrfach recycelt und in der dritten oder vierten Generation wiederverwendet wird? Es könnte also sogar sein, dass das produzierte Aluminium von 1888 heute in der Hülle Ihres Laptops oder Smartphones steckt.

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Recycling lohnt sich – auch in der Industrie

Das Recycling von Aluminium ist nicht nur möglich, es lohnt sich auch! Da Aluminium nahezu vollständig wiederverwertet werden kann, wird das hochwertige Metall in der Kreislaufwirtschaft erneut verwendet, um beispielsweise Fahrzeugkomponenten, Baustoffe oder Verpackungen herzustellen. Das funktioniert nicht nur in der Theorie: In Deutschland wird mehr recyceltes Aluminium produziert als Neualuminium. Die Recyclingraten für Aluminium sind in Deutschland hoch, so werden etwa im Verkehrs- und Baubereich 95 Prozent wiederverwendet. Auch Verpackungen werden zu etwa 90 Prozent recycelt.

Aluminiumrecycling reduziert Energieeinsatz

Das Recycling von Aluminium leistet also einen wesentlichen Beitrag zur Rohstoffversorgung. Der Herstellungsprozess von neuem Aluminium ist energieintensiv. Der Recyclingprozess benötigt jedoch im Vergleich zur ersten Produktion des Metalls gerade einmal fünf Prozent des erforderlichen Energieeinsatzes. Recycling ist also nachhaltig. Einmal hergestelltes Aluminium wird deshalb immer wieder genutzt. Durch die Neuproduktion und das ergänzende Recycling entsteht so ein stetig wachsender Speicher an Aluminium, der immer wieder kosten- und energiesparend verwertet und verarbeitet werden kann und damit einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Klimaschutz leistet.

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Fragen und Antworten

Recycling

Was passiert mit Aluminium, das nicht mehr gebraucht wird?

Aluminium ist nahezu vollständig recycel- und wiederverwertbar und daher kein Müll, sondern im wahrsten Sinne des Wortes ein Wertstoff. Deshalb wird gebrauchtes Aluminium recycelt und der Kreislaufwirtschaft zugeführt.

Warum wird Aluminium recycelt?

Da Aluminium nahezu ohne Qualitätseinbußen recycelt werden kann, wird das hochwertige Metall immer wieder für die verschiedensten Anwendungen genutzt. In Deutschland wird daher schon mehr recyceltes Aluminium produziert als Neualuminium. Die Recyclingraten für Aluminium sind in Deutschland hoch, so werden etwa im Verkehrs- und Baubereich 95 Prozent wiederverwendet. Auch Verpackungen werden zu etwa 90 Prozent recycelt.

Wo liegt der Vorteil des Aluminiumrecyclings?

Der Herstellungsprozess von neuem Aluminium ist energieintensiv. Das Recycling benötigt jedoch im Vergleich gerade einmal fünf Prozent des erforderlichen Energieeinsatzes. Recycling ist also nachhaltig. Einmal hergestelltes Aluminium kann zudem immer wieder genutzt werden, wodurch ein stetig wachsender Speicher an Aluminium entsteht, der immer wieder kosten- und energiesparend verwertet und verarbeitet werden kann.

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